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Leona S. – Primarschule – Basel

Ich unterrichte erst seit 10 Wochen Französisch und habe mit meiner Kollegin (für die ich die Vertretung mache) abgesprochen, den Unterricht möglichst ähnlich zu ihrem Unterricht zu gestalten, damit es für die Kinder keine allzu grossen Umstellungen gibt. Da sie ziemlich eng mit dem milles feuilles gearbeitet hat, habe ich auch so begonnen. Die allererste Woche ging es noch – die Kinder haben das Basisvokabular zu den Körperteilen kennengelernt- aber ich habe schnell bemerkt, dass die Kinder die Wörter (wenn überhaupt) meistens nur isoliert anwenden können. Als dann viele Kinder mit den aufbauenden Übungen in milles feuilles überfordert waren, habe ich QTalk eingeführt.  
Ich hatte den Eindruck, dass sich die durch die Bilder und die zeitgemässe Handhabung mit dem Computer sehr angesprochen gefühlt haben. Schon in der ersten Lektion konnten einige Schüler*innen, welche sich sonst nie melden und laut eigener Aussage «kein Französisch können», ganze Sätze formulieren. Wir haben dann auch oftmals in der ganzen Klasse in einer Art Quiz-Modus die Sätze formuliert, was die Kinder sehr motiviert hat. Ich hatte auch den Eindruck, dass selbstbewusster sprechen, wenn sie die Wörter zuerst hören und nicht nur lesen. Viele Kinder haben mir schon gesagt, dass sie sich unwohl fühlen, weil sie nie wissen, wie man etwas ausspricht, was man gelesen hat. Dieser auditive Aspekt scheint mir ein sehr entscheidender Vorteil von QTalk gegenüber herkömmlichen Lehrmitteln zu sein. 
Außerdem war die Klasse während der Arbeit mit QTalk viel weniger unruhig, als wenn sie in milles feuilles gearbeitet haben. Jedes Kind konnte selbständig üben, denn über die Bilder verbunden mit dem Glossar konnten sie in ihrem Tempo Sätze formulieren. 
Ich habe den Eindruck, dass es ein grosses Plus ist, dass die Kinder von Anfang an positive Erfahrungen mit der Sprache machen können und eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit haben können, ohne dass sie grammatikalische Strukturen zuvor bewusst erlernen müssen. 
Als Lehrperson schätze ich zudem die Multimedialität von QTalk und dass es die Möglichkeit bietet, im Plenum am Visualizer, individuell am Laptop, klassisch auf Arbeitsblättern oder im Heft oder auch interaktiv an der Wandtafel mit den magnetischen Bildkarten zu arbeiten. 
Ich habe sie auch gefragt, wie sie diese Lektionen empfunden haben, und sie haben mir zurückgemeldet, dass sie viel Spass «mit dem neuen Programm mit den Bildern» hatten und die Stille während den Arbeitsphasen mit QTalk war zusätzlich ein non verbales Feedback der Klasse.